Für eine starke Windischbergerdorfer Vertretung im Stadtrat

Windischbergerdorf/Kammerdorf. Mit dem Ziel, erneut eine starke Vertretung im Chamer Stadtrat zu stellen, traf sich die „Christliche Wählergemeinschaft Windischbergerdorf“ (CWW) zur Auftaktveranstaltung im voll besetzten Saal des Gasthauses Schneider. Die Stadträte Klaus Hofbauer und Dieter Krause informierten über die bisherige Arbeit und die zukünftigen Ziele für die Stadt und den Stadtteil der ehemaligen Gemeinde Windischbergerdorf.

Die CWW-Kandidaten stellten sich und ihre Ziele dem voll besetzten Saal im Gasthaus Schneider in Kammerdorf vor.

Stadtrat Dieter Krause eröffnete die Veranstaltung, er bedankte sich bei dem ehemaligen Stadtrat Josef Rädlinger, der die CWW immer „mit Rat und Tat“ unterstützt. Der Buchbergler Trachten Musik dankte er für die musikalische Gestaltung des Abends, sowie allen anwesenden Listenkandidaten und den Wirtsleuten für die Bereitstellung des Saales und der Bewirtung – und natürlich Josef „Bäff“ Piendl für seinen Auftritt. Krause „freue sich“ und sehe der Wahl „positiv“ entgegen auch wenn das nicht mehr so einfach werde da es nun etliche andere und neue Listen gebe. Auch wenn das angestrebte Ziel, vor sechs Jahren, einmal drei Stadträte zu stellen derzeit wahrscheinlich nicht zu realisieren sei, so sei er trotzdem „guter Dinge“, wichtig sei es nun zumindest wieder zwei Stadträte zu stellen, die sich für Windischbergerdorf, aber auch Cham einsetzten.

Im Anschluss informierte der ehemalige Bundestagsabgeordnete und Stadtrat Klaus Hofbauer über bereits Erreichtes und Ziele für die Zukunft. Auch Hofbauer freue sich über die vielen Besucher im Saal und sehe der Kommunalwahl „hoffnungsvoll“ entgegen. Sein zentrales Anliegen sei zu motivieren, das man „zusammen geschlossen“ in die Wahl ginge, Windischbergerdorf müsse hier zusammenhalten.

Der Jahresempfang der Stadt Cham, sei laut Hofbauer etwas worauf er besonders, aber auch ganz Windischbergerdorf, stolz sein könne. Der Empfang sei von Bürgern aller Ortsteile von Windischbergerdorf in diesem Jahr herausragend mitgestaltet worden. So sei die Familie Wagner aus Kothmaißling für ihr seit 175 Jahren bestehendes Wirtshaus als Ehrengäste geladen gewesen. Eine „eindrucksvolle Geschichte“ sei der „Chamer Kampl“ für Martina Matzke und ihre zahlreichen Leistungen. Schließlich sei die Kothmaißlinger Feuerwehr, nicht nur für ihr ausgeprägtes Engagement ausgezeichnet worden sondern ganz besonders für ihre Leistung, Neubürger bestens zu integrieren. „Mit der Höhepunkt“ sei der Auftritt der Jugendtanzgruppe des Trachtenvereins aus Windischbergerdorf gewesen. Diese hätte damit Windischbergerdorf hervorragend in Cham präsentiert. Dafür dankte er den Vorständen und insbesondere dem ehemalige Vorstand Stefan Raab. Dies alles so Hofbauer sei ein „Ausdruck der Gemeinschaft“ in Windischbergerdorf. So müsse auch in Zukunft alles unternommen werden, um den Zusammenhalt und das Vereinsleben zu erhalten.

Daher sei es ein zentrales Anliegen der letzten sechs Jahre gewesen, dass von öffentlicher Hand Bauplätze angeboten werden konnten. Mit Unterstützung der Stadtverwaltung sei nun die künftige Entstehung von fast 60 Wohnhäuser ermöglicht worden. Das Interesse sie „riesengroß“, daher seien bereits alle Bauplätze verkauft. Obwohl es in Kotmaißling, Schlammering und Selling nicht mehr möglich sei neue Baugebiete auszuweisen, müsse man im Rahmen von Ortsabrundungen und Lückenschlüssen das Bauen dort trozdem ermöglichen und Leerstände wieder mit Leben zu füllen.

Deshalb sei es auch wichtig gewesen, im Hinblick auf die vielen Neubürger, die Sanierung der Turnhalle der Grundschule Windischbergerdorf auf den Weg zu bringen. Auch wenn ein Neubau dieser vielleicht günstiger gewesen wäre, würde er wesentlich kleiner ausfallen und wäre auch für die örtlichen Vereine nicht mehr so gut nutzbar. Im Bezug auf den Kauf des Dorfplatzes, sei man auf einem „guten Weg“, trotzdem seien in Zukunft noch „gewaltige Gespräche“ notwendig. Oberste Priorität aber habe für Hofbauer, der Neubau des Gerätehauses für die Feuerwehr in Kothmaißling, dieser sei auch im Bedarfsplan der Stadt Cham festgeschrieben. Wichtig für Windischbergerdorf sei auch die Klinik mit einem hervorragenden medizinischen Ruf in Ostbayern. Auch lobte er den Sportverein für seine zahlreichen Investitionen, besonders für den Aufbau einer örtlichen Wasserversorgung um kein Trinkwasser mehr für die Bewässerung der Sportanlagen nutzen zu müssen. Dabei betonte er nochmals wie wichtig es sei dieses „intakte“ Vereinsleben in Windischbergerdorf, auch von Seiten der Stadt Cham noch mehr zu unterstützen.

Beim Thema Breitband-Ausbau, bei dem Hofbauer den Landrat lobte, sei es wichtig, diesen auch in Zukunft in Windischbergerdorf voran zu treiben. Auch die Chamer Stadtwerke, mit ihrem Chef Stefan Raab, fanden lobende Bemerkung. Sie leisteten hervorragende Arbeit; Cham könne sich glücklich schätzen eigene Stadtwerke zu haben.

Zum Schluss betonte Hofbauer noch einmal, dass die Stadträte aus Windischbergerdorf in der „AG Chamland“, auch viel für die Stadt Cham bewegten. Die „AG“ habe viele Anträge, bei der Anliegen der gesamten Stadt berührt seien, eingereicht. So wurde von der „AG“ angeregt, dass Cham im Rahmen des Landesentwicklungsprogramms als „Oberzentrum“ eingestuft wurde. Damit wird die Bedeutung der Stadt Cham als Industrie-, Behörden-, und Schulstandort sowie als Gesundheitsschwerpunkt unterstrichen. Trotzdem brauche Cham, so Hofbauer zum Schluss, ein besseres Stadtmarketing und ein umfassendes Netzwerk um noch mehr als Oberzentrum zu gewinnen.

Er bat nochmals um Geschlossenheit bei der Wahl, der voll besetzte Saal gebe ihm hierbei aber Mut. Ganz besonders habe ihn gefreut, dass die Bereitschaft bei der Liste mitzuwirken, so groß gewesen sei. Es habe keine Probleme gegeben, die Kandidaten zu finden. Auf der Liste fänden sich engagierte Frauen, junge Bewerber und erfahrene Mandatsträger aller Ortschaften und Berufsgruppen.

Im Anschluss folgte die Vorstellung der Kandidaten. Martina Matzke schließlich hatte die Ehre, Josef „ Bäff“ Piendl anzukündigen. In bewährter Weise brachte er das Publikum zum Lachen und sorgte für ausgelassene Stimmung.

Josef „Bäff“ Piendl rundete den Abend ab und sorgte für ausgelassene Stimmung.

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