Windischbergerdorf/Kammerdorf. Im Rahmen einer Wahlkampfveranstaltung besuchten die Kandidaten der CWW (Christliche Wählergemeinschaft Windischbergerdorf) die Turnhalle der Grundschule Windischbergerdorf, die dank des Einsatzes der CWW-Stadträte momentan saniert wird. Nachdem sich alle Beteiligten einen Überblick über den Fortschritt der Baumaßnahmen verschafft hatten, erläuterten die Stadträte Dieter Krause und Klaus Hofbauer bei einem Frühschoppen im Gasthaus Schneider in Kammerdorf noch einmal ihre wichtigsten Ziele für die Zukunft der Altgemeinde Windischbergerdorf und der Stadt Cham.

Die CWW-Kandidaten besichtigten vor der Einkehr zum Frühschoppen in Kammerdorf die Baustelle zur Sanierung der Schulturnhalle.

Dieter Krause gab vorab einen Überblick über die drei wichtigsten Themen der vergangenen Amtsperiode. Zum einen seien die Bauplätze in Windischbergerdorf verwirklicht worden. Diese rund sechzig neu entstehenden Häuser – fast schon ein neues Dorf – brächten zahlreiche junge Familien in die Altgemeinde. Dadurch könne der Schulstandort auch in Zukunft erhalten bleiben und profitiere ebenso wie der Kindergarten und die Ortsvereine von den Neubürgern. Mit Hilfe der Vereine könne es auch gelingen, die Zugezogenen in die Dorfgemeinschaft zu integrieren. Die Vereine müssten daher weiter gestärkt werden. Weiterhin sei die bereits laufende Sanierung der Turnhalle der Grundschule erreicht worden. Die ca. 2,2 Mio. Euro teure Baumaßnahme wird voraussichtlich pünktlich zum Schulstart im September abgeschlossen sein. Auf einen Neubau wurde verzichtet, da dieser um gut ein Drittel kleiner ausgefallen wäre als die jetzige Turnhalle und dadurch für die Schule und die Vereine nicht mehr so gut zu nutzen sei. Der letzte größere Punkt waren die Verhandlungen über den Kauf des Dorfplatzes in Windischbergerdorf auch gegen den anfänglichen Widerstand der Bürgermeisterin. Dieser sei bei größeren (kirchlichen) Veranstaltungen als Parkplatz wichtig. Der Kauf werde zur Zeit bei einem Notar zum Abschluss gebracht. Zudem habe man sich um Einzelanliegen gekümmert und sich mit der AG Chamland sehr für die Belange der Stadt Cham eingesetzt. Das Ziel für die Wahl sei es, wieder zwei Kandidaten in den Stadtrat zu bekommen, da man auch in Zukunft für die Bürger da sein wolle. Nach der Wahl stehe die Beendigung der Erschließungsmaßnahmen der Baugebiete an. Auch wolle man sich des Parkplatzes beim Friedhof annehmen. Außerdem müsse eine Lösung für die Wasserversorgung des Friedhofsbrunnens gefunden werden.

Im Anschluss dankte Stadtrat Klaus Hofbauer ebenfalls allen Kandidaten auf der Liste und allen Unterstützern. Hofbauer hob dabei das hervorragende Wahlsystem in Bayern hervor. Für die Stadtwerke hatte er viel Lob übrig. Der jetzige Chef, Stefan Raab, leiste dort mit seinen Mitarbeitern und einem beachtlichen Etat eine hervorragende, zukunftsorientierte Arbeit. Die Stadt Cham dürfe dafür dankbar sein. Im Hinblick auf das Neubaugebiet sah auch Hofbauer in der Integration der Neubürger eine Herausforderung. Die Vereine und die Pfarrei, die schon jetzt wichtige Aufgaben übernähmen, müssten hierbei mit eingebunden werden. Beispielhaft sei hier unter anderem die Feuerwehr Kothmaißling unter ihrem Kommandanten Johannes Kelnhofer. Die neuen Stadträte müssten sich in Zukunft weiter für die Vereine einsetzen. Ziel sei außerdem ein Glasfaseranschluss in jedes Haus. Als seine Vision nannte Hofbauer eine Dorferneuerung, die u.a. auch die Sanierung von Straßen und eines Teils des Schlosses beinhalte. Solche Visionen seien laut Hofbauer wichtig um die Sache voran zu bringen und das kann nur gelingen, wenn die Altgemeinde wieder zwei Stadträte stelle.

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