Jung, weiblich, zukunftsorientiert: Zwei Stadtratsmandate als Ziel

Windischbergerdorf/Kothmaißling. „Unsere ehemalige Gemeinde Windischbergerdorf braucht auch in Zukunft eine starke Vertretung im Chamer Stadtrat.“ Mit diesen Worten begrüßte Klaus Hofbauer, ehemaliger MdB, gemeinsam mit seinem Stadtratskollegen Dieter Krause die zahlreichen Anwesenden im Gasthaus Wagner, die sich zur Nominierung für die Kommunalwahl am 15. März 2020 eingefunden hatten. Mehrere Zusammenkünfte und viele Einzelgespräche im Vorfeld hatten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger davon überzeugt, sich als Kandidat für die Wahl zur Verfügung zu stellen.

Die Mitglieder der Stadtratsliste der Christlichen Wählergemeinschaft Windischbergerdorf bei der Nomierungsversammlung.

In der gut besuchten Veranstaltung, bedankte sich Klaus Hofbauer an erster Stelle bei Josef Rädlinger sen. und Günther Köstler für die auch jetzt wieder hervorragende Unterstützung. Ein weiterer Dank ging an August Fischer aus Katzbach für die gute Zusammenarbeit in der Chamland-AG. Besonderer Dank ging an Josef Haberl, laut Hofbauer „einem der wenigen, bei dem ich alles unterschreiben würde“ , der für die Vorbereitung und alles Rechtliche zuständig gewesen war. Neben seinen Wahlhelfern Maria Stock und Dr. Andreas Stich dankte Hofbauer schließlich allen weiteren Helferinnen und Helfern der letzten CWW-Liste, die ebenfalls maßgeblich am Erfolg mitgeholfen hatten, dass die Liste bei den Kommunalwahlen 2014 über 16.000 Stimmen erreicht hatte.

Hofbauer betonte nochmals: Wichtig sei es nicht nur, vor den Wahlen sondern auch dazwischen ständig präsent zu sein, um die Anliegen der Bürger angemessen zu vertreten.

Windischbergerdorf steht vor großen Aufgaben

Als wesentliche Aufgabe für die Zukunft sieht Hofbauer die Realisierung der geplanten 60 Bauplätze in Windischbergerdorf, die für die Stärkung der Schule und des Kindergartens wichtig seien. Dazu zählt weiterhin die Sanierung der Grundschulturnhalle, die durch großen Einsatz inzwischen umgesetzt wird. Eindeutig pro Sanierung anstelle eines Neubaus spricht laut Hofbauer, dass die Turnhalle in ihrer jetzigen Größe im bisherigen Umfang für die örtlichen Vereine nutzbar sei, was bei einem zwar kostengünstigeren, aber deutlich kleineren Neubau nicht möglich wäre.

Als ebenfalls wichtig genannte wurde, die Verhandlungen über den Erwerb der restlichen Grundstücke für den Dorfplatz zu einem positiven Ende zu führen. Die Breitbandversorgung, mit der Windischbergerdorf laut Hofbauer vor sechs Jahren noch gut abgedeckt war, müsse infolge des schnellen technischen Fortschritts auf den neuesten Stand gebracht werden. Beim Sportverein, der in der Gemeinde Hervorragendes leiste und der mit Unterstützung von Stadt und Freistaat das Sportheim optimal saniert habe, stünden auch in Zukunft Investitionen an. So sollen unter anderem nachhaltige Maßnahmen wie der Verzicht auf Trinkwasser bei der Rasenwässerung gefördert werden.

Zum Abschluss seiner umfangreichen Ausführungen war es Hofbauer ein wichtiges Anliegen, auf die noch immer große Vitalität der Altgemeinde Windischbergerdorf hinzuweisen. Zwar fehlten Einkaufsmöglichkeiten, Windischbergerdorf verfüge aber über hervorragende groß und-mittelständische Unternehmen, eine selbständige Kirchengemeinde und ein sehr aktives Vereinsleben. Ziele für den Haushalt 2020 seien unter anderem der Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses in Kothmaißling und die Sanierung von Wald und Forstwegen. Die Wünsche sind schriftlich an die Stadt weitergegeben worden.

Das Finden der Kandidaten stellte kein Problem dar

Am Ende seiner Rede bedankte sich Klaus Hofbauer nochmals bei allen Kandidaten: Es sei kein Problem gewesen, die 24 Kandidaten zu finden, was keine Selbstverständlichkeit sei. Die Liste zeichne sich durch viele neue, junge, weibliche Kandidaten aus und spiegle alle Bevölkerungsschichten wider. Die Kandidaten kommen aus allen fünf „Ortsteilen“ (Windischbergerdorf, Kothmaißling, Kammerdorf, Schlammering und Selling). Stadtrat Dieter Krause betonte in seinen abschließenden Ausführungen noch einmal die Wichtigkeit der Chamland-AG, da man mit nur zwei Mandaten alleine nicht so viel bewegen könne.

Es folgte eine kurze Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten, in der diese auch ihre Beweggründe schildern konnten. Nachdem Wahlleiter Josef Haberl kurz die technischen Fragen zur Wahl beantwortet hatte, wurde per Geheimwahl abgestimmt und die Liste sowie der Ersatzkandidat einstimmig beschlossen.

Wichtige Veranstaltungen der CWW sind noch die am 6.2.2020 stattfindende Veranstaltung in Kammerdorf und eine Veranstaltung Anfang Januar in der Stadthalle.

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